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Weihnachten

Weihnachten in der Familie: Wer schenkt wem

Je größer die Familie wird, desto öfter kommt die Frage jedes Jahr zurück: Wer schenkt wem, und wer hat jemanden vergessen.

Eine klare Aufteilung, einmal entschieden, für alle gültig.

Eine vierköpfige Familie kann es sich leisten, allen zu schenken. Eine zwanzigköpfige Familie deutlich weniger: Ohne Regel kaufen manche aus Höflichkeit für alle, andere beschränken sich auf die Kinder, und niemand weiß wirklich, womit am Weihnachtstag zu rechnen ist.

Das Losverfahren, die einfachste Lösung

Jede und jeder schenkt nur einer Person, ausgelost zu Beginn der Saison. Das senkt das Budget für alle und bewahrt die Überraschung. Die Grenze: Man muss früh dran sein, bevor manche schon aufs Geratewohl gekauft haben.

Die engeren Kreise

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Geschenke innerhalb der direkten Haushalte zu halten — Eltern für Kinder, Großeltern für Enkelkinder — und den Rest wegzulassen oder durch ein gemeinsames Geschenk zu ersetzen. Das erspart, über Cousins durch Heirat oder neue Partner entscheiden zu müssen, oft die eigentliche Quelle der Verlegenheit.

Die Regel einmal festlegen, nicht jedes Jahr

Der wahre Zeitgewinn kommt aus einer ein für alle Mal festgelegten, in der Familie besprochenen Regel, statt sie jedes Jahr Ende November in einem Gruppenchat neu zu diskutieren. Einmal festgelegt, kann sie von einem Jahr zum nächsten gleich bleiben, nur angepasst, wenn sich die Familie verändert (Geburt, neuer Partner).

Die individuellen Listen, als Ergänzung

Egal welche Regel gewählt wird, jede und jeder gewinnt dabei, die eigene Wunschliste vorzubereiten. Das vermeidet Doppelkäufe innerhalb des engeren Kreises selbst, ein bisschen wie bei einer Hochzeit: Die Regel sagt, wer wem schenkt, die Liste sagt, was genau geschenkt wird.

Und die Kinder in alldem

Die Kinder bleiben oft außerhalb des Losverfahrens: Alle schenken ihnen weiterhin, was normal ist, aber auch hier vermeidet eine Liste dreifache Doppelkäufe bei identischen Spielzeugen.

Häufige Fragen

Wie kündigt man eine Regeländerung an, ohne jemanden zu verärgern?

Indem man es mit der Zahl erklärt: zu sagen, dass die Familie größer geworden ist und das Budget für jeden zu schwer wird, kommt besser an als eine vage Begründung. Die meisten Familien warteten schon darauf, dass jemand es vorschlägt.

Muss das Losverfahren jedes Jahr neu gemacht werden?

Ja, im Allgemeinen, damit jede und jeder im Lauf der Zeit unterschiedlichen Personen schenkt. Manche Familien schließen einfach die Person aus, die im Vorjahr ausgelost wurde, um Wiederholungen zu vermeiden.

Was macht man mit neuen Partnern bei der Aufteilung?

Sie ins Losverfahren aufzunehmen, sobald sie an Weihnachten dabei sind, löst die Frage einfach, statt sie gesondert zu behandeln, was oft mehr Verlegenheit schafft, als es vermeidet.

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